Innsbruck

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Am 18. Februar versammeln sich an vielen Orten Europas MigrantInnen, Geflüchtete, Flüchtlingsinitiativen und solidarische Menschen, um ein starkes Zeichen gegen Abschiebungen zu setzen! Auch in Österreich wollen wir den 18. Februar als dezentralen Aktionstag begehen:

Ab 15 Uhr wollen wir zu gemeinsamem Kundgebung bei der Annasäule in Innsbruck zusammenkommen und dort unser Entsetzen, unsere Wut, aber auch unsere Entschlossenheit gegen eine Regierung auf die Straße tragen, die mit Abschiebungen und Grenzschließungen als wesentlichen Wahlkampfversprechen an die Macht gekommen ist.

Während Österreich sich damit brüstet „Abschiebemeister Europas“ zu sein, hat es seine eigene Geschichte entsorgt und dem Rechtsextremismus und Rassismus auf alles Ebenen Tür und Tor geöffnet. Unter fadenscheinigen Argumenten wie der Verkürzung der Dauer von Asylverfahren oder der Verteidigung nicht weiter definierter österreichischer oder europäischer Werte, werden die Reche und die Freiheit von Geflüchteten weiter eingeschränkt. Geplante Maßnahmen wie Gebietsbeschränkungen, Lagerzwang oder die absurde Idee, Ausgangssperren zu verhängen, sind Freiheitsberaubung an Geflüchteten und MigrantInnen und stigmatisieren die betroffene Person als das „Andere, als das „Unbekannte und Böse“.

Wir müssen aber bei dieser Strategie nicht mitspielen, wir können dem gegenseitige Hilfe und Solidarität entgegensetzen. Wir können hier und heute unser gesellschaftliches Zusammenleben anders organisieren und uns gegenseitig da unterstützen, wo wir Unterstützung benötigen!

Auf ein Europa, das sich zwar Menschenrechte vor die Stirn schreibt, aber diese bereitwillig mit Füßen tritt, können wir uns nicht verlassen. Die Europäische Union hat selbst Abkommen und Deals mit Diktaturen wie Eritrea oder dem Sudan geschlossen, um „Fluchtursachen“ zu bekämpfen. Sie bekämpft jedoch weitgehend nicht die Ursachen, die Menschen zu Flüchtenden machen, sondern die Flüchtenden selbst. Abkommen wie jenes aus 2016 mit Afghanistan ermöglichen es, Menschen gegen Geld in ein Kriegsland zurückzuschicken. In Afrika schließt die EU Abkommen mit lybischen Milizen, die in Sklaverei, Folter und anderen Menschenrechtsverletzungen involviert sind und führt dazu, dass ein Land nach dem anderen die Grenzen militarisiert. Europa lässt so tausende Menschen in der Wüste und im Meer sterben.

„Menschen dürfen nicht in ein Land zurückgeschoben werden wo Krieg herrscht, wo es keine Sicherheit gibt und Menschenrechte nicht eingehalten werden. Schickt Menschen nicht dorthin, wo Terroristen wüten, wo Menschen und Kinder getötet werden!“

Deshalb wollen wir als MigrantInnen, Geflüchtete und solidarische Menschen an diesem Aktionstag am 18. Februar die Abschiebungen Österreichs und der EU öffentlich und laut anklagen und eine andere Politik einfordern!

Wir laden alle solidarischen Menschen ein, sich uns am 18. Februar in Innsbruck und ganz Österreich anzuschließen und ein Zeichen zu setzen! Geminsam!
Gegen Abschiebungen – für ein Bleiberecht für alle!

#letthemstay #stopdeportations #togetherwestand #f18

>>> Österreichweite Veranstaltungen: https://www.facebook.com/events/2027086717569857/

Date/Time
Date(s) - 18/02/2018
3:00 pm - 6:00 pm

Location
Innsbruck

Organizer
info_xh6a162k
hello@dontsendafghansback.eu

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